Diagnose: Bewältigung Ihrer Diagnose

Leben mit Hodgkin-Lymphom

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Die Diagnose mit Hodgkin-Lymphom kann sehr schwer zu verkraften sein. Jeder reagiert unterschiedlich auf diese Nachricht. Viele Menschen sind geschockt und tun sich schwer, mit der Tatsache fertig zu werden, dass sie Krebs haben. Viele Menschen haben mit den Veränderungen zu kämpfen, die der Krebs in ihr Leben und das ihrer Familien bringt.

Manche Menschen mit Hodgkin-Lymphom machen die Erfahrung, dass ihnen Gespräche mit anderen helfen können, sich mit ihrer Diagnose abzufinden. Freunde und Angehörige können wertvolle Unterstützung bieten und es gibt zahlreiche Hilfsorganisationen und örtliche Gruppen, die praktische und psychische Beratung und Orientierungshilfen bieten. Andere stellen fest, dass es ihnen hilft, Recherchen über ihre Erkrankung anzustellen und so viele Informationen wie möglich einzuholen. Auf dieser Website finden Sie Links zu verlässlichen Informationsquellen über verschiedene Aspekte von Hodgkin-Lymphom sowie zu Selbsthilfegruppen in Ihrer Region.

Diagnose des Hodgkin-Lymphoms

Ärzte stellen die Diagnose Hodgkin Lymphom mit Hilfe einer Kombination aus Blut- und Rückenmarkstests sowie Röntgenaufnahmen des Brustkorbs
Tests in Richtung einer schnellen Diagnose
Die Diagnosestellung eines Hodgkin Lymphoms erfolgt in erster Linie durch die Entnahme und Untersuchung eines Lymphknotens (Biopsie)
Schematische Darstellung einer Biospie von Lymphknoten

Die Diagnose des Hodgkin-Lymphoms beginnt oft mit einem Besuch beim Arzt wegen geschwollener Lymphdrüsen oder Symptomen wie nächtlichem Schwitzen, hohem Fieber oder Gewichtsverlust.
Die Diagnose erfolgt dann anhand einer Untersuchung, die als Lymphknotenbiopsie bezeichnet wird. Eine Lymphknotenbiopsie ist die Entfernung eines Teils eines geschwollenen Lymphknotens, um ihn unter dem Mikroskop zu betrachten.

Eine Lymphknotenbiopsie ist ein kleiner Eingriff, der unter Lokalanästhesie durchgeführt wird, wenn sich der Lymphknoten direkt unter der Haut befindet. Wenn der Lymphknoten tiefer im Körper sitzt, wird die Biopsie unter Vollnarkose durchgeführt.

Die bei der Biopsie entnommenen Zellen des Lymphknotens werden unter dem Mikroskop untersucht. Mit den Zellen können bestimmte Untersuchungen durchgeführt werden, um mehr über sie herauszufinden.

Diese Untersuchungen können umfassen:
•    Bluttests, die das Blutbild und bestimmte Organfunktionen überprüfen
•    Röntgenaufnahme des Brustkorbs, um festzustellen, ob sich vergrößerte Lymphknoten in der Brust befinden
•    Computertomografie (CT), um Symptome nebst geschwollenen Lymphknoten zu überprüfen
•    Magnetresonanztomografie (MRT), um festzustellen, ob sich an anderen Stellen im Körper vergrößerte Lymphknoten befinden
•    Positronen-Emissionstomografie (PET), um aktive Lymphomzellen im Körper aufzufinden
•    PET-CT, um darzustellen, ob es bei der Aktivität der Lymphomzellen Veränderungen gibt
•    Ultraschall, um ein Bild vom Inneren des Körpers zu erstellen
•    Knochenmarkuntersuchungen, die überprüfen, ob das Lymphom im Knochenmark ist

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